Hevea
 

Handelsnamen:

Hevea (Guayana, Frankreich)

Caotchouc tree (Großbritanien) 
Evea (Italien) 
Lastik ag (Türkei)

Para rubber tree (USA)

Shagaret lastik bara (Arabien)

 
Botanische Bezeichnung:

Hevea spruceana Muell. Arg.

Hevea brasiliensis Muell. Arg.
Hevea guianensis Aubl.
Hevea peruviana.
Jatropha elastica L.
Siphonia brasiliensis Kunth.
Siphonia cahuchu Willd.
Siphonia elastica Pers. Sophonia guianensis Juss.

(Familie: Euphorbiaceae)

 
Herkunftsnamen:

Seringueira (Brasilien); Mapalapa, Seringa rana, Xirringia (Brit.-Guayana); Tachuchu (Franz.-Guayana); Rappa-Rappa, Stopolie (Surinam).

 

Vorkommen:

Im nördlichen Teil Süd-Amerikas, speziell in Brasilien und den Guayanas, aber auch in anderen tropischen Ländern kultiviert und angepflanzt.

 
Charakter:

Je nach Standort und Wuchsbedingungen erreicht der Baum unterschiedliche Dimensionen. Unter günstigen Bedingungen kann er bis zu 40 m hoch werden und Durchmesser von über 100 cm  erreichen. Der Schaft ist gut gewachsen und meist bis etwa zweidrittel seiner Länge astfrei. Die Rinde ist nicht sehr stark, rau, und häufig gekerbt, grüngrau gefärbt. Splint und Kernholz sind kaum unterschiedlich. Das Holz ist Milchsaft, der bei Verletzung des Stammes in reichlicher Menge ausfließt, und aus dem Kautschuck gewonnen wird. Durch Pressung des gefällten Holzes wird ferner das Kautschuk-Baumöl gewonnen. Die Struktur des Holzes ist mittelschwer und sehr weich. Die Bearbeitung bereitet daher keine Schwierigkeiten, wobei allerdings die Sägen und Werkzeuge schnell stumpfen und verharzen. – Spezifisches Gewicht 0,72 bei 15% Feuchtigkeitsgehalt.

 
Verwendung:

Die Bedeutung des Baumes liegt in der Kautschuk- und Latex-Gewinnung. Das Holz wird nur für sehr untergeordnete Zwecke verwandt und hat daher auch keine wirtschaftliche Bedeutung.

 
Handel: 

Verwendung des anfallenden Holzes erfolgt lokal. Hevea ist für den Import ohne jedes Interesse.

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