Red Pine
 

Handelsnamen:

Red pine (Großbritannien, USA)

Amerikanische Rotkiefer (Deutschland)

Norway pine (USA)

Canadian red pine (Großbritannien)

 
Botanische Bezeichnung:

Pinus resinosa Ait.

Pinus rurba Michx. f.

(Familie: Pinacea)

 
Herkunftsnamen:

Quebec pine, Red Ottawa pine (Kanada); Hard pine, Torrey pine (USA)

 

Vorkommen:

Der Baum ist weit verbreitet in den USA und im östlichen Teil von Kanada.

 
Charakter:

Red pine erreicht eine Höhe von durchschnittlich 30 m und Durchmesser bis etwa 75 cm. Der Schaft ist sehr gleichmäßig und zylindrisch gewachsen. Die Rinde ist ziemlich glatt, gelb bis rötlichbraun und löst sich in breiten, dünnen Stücken ab. Sie ist gegen Waldbrände sehr widerstandsfähig. Splint und Kernholz sind scharf getrennt. Der Splint ist bis 8 cm breit und cremigweiß, während das Kernholz hellrot bis rötlichgelb ist. Die Jahresringe sind durch das dunklere Spätholz scharf markiert. Das Holz fühlt sich etwas ölig an, hat einen starken Harzgeruch, keinen besonderen Geschmack, ist aber weniger harzhaltig als andere amerikanische Kiefernsorten. Die Struktur ist sehr dicht- und geradfaserig, die Textur mittelfein bis fein, aber meist unregelmäßig. Die Trocknung erfolgt leicht, allerdings mit der Tendenz zum Reißen und Werfen. Trockenes Holz hat ein gutes Stehvermögen. Red pine schwindet ziemlich stark und ist nicht dauerhaft. Es wird vom Bohrwurm befallen, ist aber sonst gegen Insektenbefall ziemlich resistent. Das Splintholz ist imprägnierfähig, während das Kernholz sich nicht imprägnieren lässt. Das Holz ist weich, leicht und elastisch. In seinen mechanischen Eigenschaften gleicht es im wesentlichen der Föhre. Auch in der Bearbeitung zeigt es keine großen Unterschiede. Es lässt sich mit allen Werkzeugen von Hand und mit Maschinen leicht bearbeiten. Die Oberflächenbehandlung lässt sich gut durchführen. Lack, Firnis und Farbe, wie auch Leim werden gut angenommen. Schrauben und Nägel sind sehr haltbar. – Spezifisches Gewicht 0,50 bei 15 % Feuchtigkeitsgehalt.

 
Verwendung:

Wegen seiner Härte ist es weniger für die Bauschreinerei, Türen, Fenster etc. geeignet, wird aber als Bau- und Konstruktionsholz verwandt, ferner zu Parkett und Fußboden, im Schiffsbau, zu Schwellen, Maste etc. In der USA wird aus dem Holz Harz und Terpentin gewonnen.

 
Handel: 

Lieferungen erfolgen meist als Schnittholz. Der Import ist unbeständig und sehr unterschiedlich.

Es muß darauf hingewiesen werden, dass die oben beschriebene Holzart nicht identisch ist mit der in Deutschland als „Red Pine“ bezeichneten. Bei letzter handelt es sich um die Splintware des Pitch pine’s (s.d.).

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