Oregon Pine - Douglas Fir
 

Handelsnamen:

Douglas Fir, Oregon Fir, Oregon Spruce (USA)

Columbian Pine, Yellow Fir (Großbritannien)
Oregon Pine, Douglasie (Deutschland)
Douglas vert, Sapin de Douglas (Frankreich)
Douglasia, Abete odoroso d’America (Italien)
Pino oregon, Pino real (Mexiko)
 
Botanische Bezeichnung:
Pseudotsuga taxifolia (Poir.) Britt.
Pseudotsuga menziesii Fanco.
Pseudotsuga douglasii (Lindl.) Carr.
Pseudotsuga mucronata Sudw.
Abies californica Hort.
Abies douglasii Lindl.
Abies mucronata Raf.
Abies taxifolia Poir.
Abietia douglasii (Lindl.) Kent.
Picea douglasii Link.
Pinus douglasii Sabine.
Pinus taxifolia (Lamb.) Britt.
Tsuga douglasii Carr.
(Familie: Pinaceae)
 
Herkunftsnamen:

Red Fir, Douglas Pine, Puget sun pine (USA); Puget sound pine, Canadian Douglas fir (Canada); Acahuite, Pinabete, Pino de corcho (Mexiko).

 

Vorkommen:

In den USA und Nordamerika von Kanada südwärts bis Mexiko, von den Rocky Mountains bis zum Pazifik, sowie im Inneren von Britisch-Columbia, in zahlreichen Abarten, meist vergesellschaftet mit anderen Nadelhölzern, teils in dichten Urwaldbeständen. Wegen der starken Ausbeute dieser Holzart wurden verschiedene Schutzgebiete festgelegt und andererseits erfolgen Neukulturen in reinen Beständen. Douglasie ist auch in Europa kultiviert, entspricht hier allerdings in keiner Weise der Qualität der Importhölzer.

 
Charakter:

Bei günstigen Wuchsverhältnissen erreicht der Baum Höhen bis zu 90 m und Durchmesser bis zu 400 cm. Eines der wichtigsten Nutzhölzer Nordamerikas, wobei Bäume mit einem Alter bis zu 1000 Jahren vorkommen. Schaft bis zu 20 m astfrei, durchschnittliches Nutzholz mit etwa 200 cm Durchmesser. Rinde bei jungen Bäumen dünn und dunkelgrau bis grünlich, bei älteren Bäumen bis zu 35 cm stark, rau, mit tiefen Furchen und breiten, runden Schuppen. Splint und Kern gut abgesetzt. Der Splint ist fast weiß oder gelblichweiß mit wechselnder Stärke, gewöhnlich nicht über 5 cm. Das Kernholz ist rot, bzw. rötlichbraun bis gelblich. Die Jahresringe sind scharf abgegrenzt. Das Holz dunkelt an der Luft auf rötlichbraun nach. Oregon Pine ist eines der festesten Nadelhölzer. Es ist hart und trocken, mäßig schwindend, ziemlich säurefest. Es ist etwas harzhaltig, meist geradfaserig, mittelschwer, leicht und gut zu bearbeiten, von schöner Textur, lässt sich gut polieren. Wenn es der Nässe ausgesetzt wird, quillt es nur wenig und behält auch beim Trockenen seine Form. Im Verhältnis zu seinem Gewicht sehr tragfest. Ein Vergleich mit Tanne, Fichte und Lärche ergibt, dass die nordamerikanische Douglasie diesen überlegen ist. In ihrem schwersten Holz kommt sie der Lärche nahe, in ihrem leichtesten ist sie deutschen Fichten, Tannen und Kiefern vergleichbar. Das Gleiche gilt hinsichtlich der Dauerhaftigkeit und der Tragfähigkeit. Nach der Wachstumsschnelligkeit werden im Handel drei Typen unterschieden mit mittleren, groben und feinen Jahresringen. Besonders feinjähriges Holz ist blassgelblich und wird als Yellow bezeichnet, zum Unterschied von gröberem und dunklerem Holz, welches als Red fir gehandelt wird.

 
Verwendung:

Oregon pine wird sehr vielseitig verwandt: zu Eisenbahnschwellen, als Konstruktionsholz im Innen- und Außenbau, für Parkett, im Riftsschnitt zu Fußboden, zum Brückenbau, als Leitungsmaste, für Fassdauben, Gruben- und Papierholz. Es ist eins der am meisten verwandten Hölzer zur Sperrholzherstellung. Es lässt sich gut messern und schälen. – Gewicht des frischen Rundholzes ca. 750 kg/cbm, des lufttrockenen Schnittholzes ca. 600 kg/cbm, spezifisches Gewicht bei 15 % Feuchtigkeitsgehalt 0,50.

 
Handel: 

Als Rund- und Schnittholz. Es erfolgen laufende Lieferungen in bedeutendem Umfange. Oregon Pine ist eines der wenigen Nadelhölzer, die in astfreiem, sauberen Schnittholz in großen Dimensionen geliefert werden können. Es bestehen Liefermöglichkeiten in astreinen Balken bis zu 18 m Länge.

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