Lärche sibirisch
 
Botanische Bezeichnung:

Larix sibirica Ledeb.

Larix archangelica Laws.
Larix decidua sibirica Rege.
Larix europaea sibirica Loud.
Larix intermedia Laws.
Abies ledebourii Rupr.
Pinus intermedia Fisch.
Pinus larix Pall.
Pinus ledebourii Endl.
 
Herkunftsnamen:

Melèze de Siberie (Frankreich); Sibirian Iarch (Großbritannien); Larice della Siberia (Italien); Listwenniza sibirskaja (Russland)

 
Charakter:

Der Baum erreicht eine Höhe zwischen 30 und 40 m mit Durchmessern bis etwa 45 cm. Der Schaft ist sehr gerade und zylindrisch gewachsen. Splint und Kernholz sind gut getrennt. Der Splint ist sehr schmal und hell-bräunlich-weiß, während das Kernholz rotbraun ist. Die Jahresringe sind deutlich abgegrenzt, wobei der Anteil des Spätholzes etwa die Hälfte der Breite ausmacht. Die Spätholzzone wird steinhart. Das Holz ist schwer, mittelhart, äußerst druck- und biegefest. In seinen mechanischen Eigenschaften entspricht es weitgehendst der europäischen Lärche. Es lässt sich schwer trocknen und neigt sehr stark zur Rissbildung. Es hat einen etwas fettigen Glanz. Die Bearbeitung ist durch die Härte etwas erschwert. Das Holz ist sehr dauerhaft und resistent gegen Pilz- und Insektenbefall. Zur Vermeidung von Rissbildung empfiehlt es sich, beim Nageln und Schrauben vorzubohren. Spezifisches Gewicht 0,55 bei 15 % Feuchtigkeitsgehalt.

 
Verwendung:

Sibirische Lärche wird als Ersatz für Pitch-pine und Red pine, wie auch für Eiche verwandt. Besonders dient es als Bauholz im Brücken-, Wasser- und Erdbau, als Grubenholz, Schwellen, aber auch in der Tischlerei, ähnlich der europäischen Lärche.

 
Handel: 

Der Import ist sehr selten und unregelmäßig.

Zum Seitenanfang