Panga-Panga
 

Handelsnamen:

Panga Panga (Großbritannien, Osafrika)

Jambire (Mozambique)

 
Botanische Bezeichnung:
Milettia stuhlmannia Taub.
(Familie: Leguminosae Papilionatae)
 
Herkunftsnamen:

Panga Panga (Großbritannien, Ostafrika) Jambire (Mozambique)

 

Vorkommen:

Ausschließlich in Ostafrika vorkommend.

 
Charakter:

Ein mittelgroßer Baum mit Höhen bis etwa 20 m und Durchmesser bis etwa 80 cm. Der Schaft ist selten gut und gerade gewachsen. Die Rinde ist hellgelb, dünn und abblätternd. Splint und Kernholz sind nicht scharf getrennt. Der Splint ist heller als das Kernholz, welches dunkelbraun bis fast schwarz ist, mit helleren Adern durchzogen., wodurch es sehr dekorativ wirkt. Die Textur ist grobkörnig, die Struktur meist geradfaserig. Die Trocknung vollzieht sich langsam, wobei keine große Gefahr des Reißens und Werfens besteht. Bei künstlicher Trocknung ist sehr vorsichtig zu verfahren. Es schwindet wenig, ist witterungsfest und auch bei Verwendung im Freien sehr dauerhaft. Es ist hart, schwer und widerstandsfähig. Die mechanischen Eigenschaften sind sehr gut. Infolge seiner Härte bereitet Panga-Panga in der Verarbeitung Schwierigkeiten. Mit scharfen Werkzeugen lässt es sich aber gut sägen und hobeln. Es ist auch messerbar und gut zu drechseln. Die Oberflächenbehandlung ist aber schwierig. Auch schlecht zu leimen. Beim Schrauben und Nageln besteht die Tendenz zum Reißen und Splittern. – Spezifisches Gewicht 0,95 bei 15 % Feuchtigkeitsgehalt.

 
Verwendung:

Ein gutes Bau- und Konstruktionsholz auch bei stärkerer Beanspruchung. Bevorzugt wird Panga-Panga für Parkett und Fußboden verwandt, da die Abriebsfestigkeit sehr hoch ist.

 
Handel: 

Lieferungen erfolgen durchweg als Schnittholz in Standard-Dimensionen und als Fußbodenriemen. Der Import ist gering.

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